Heute auf dem Speiseplan: Urlaub

Guckt ihr Sonntags auch immer Tatort? Ich schalte mit Leidenschaft seit Jahren Sonntagabends das Erste ein und freu mich wie Bolle auf nen guten Krimi. Wie habe ich mich immer geärgert, als an einigen Sonntagen die Polizeirufmelodie aus den Boxen ertönte und nicht die Vorspannmusik von Klaus Doldinger aus den 70er Jahren, auch wenn mittlwerwile der Polizeiruf ja durchaus an Qualität enorm zugewonnen hat. Und nun das. Gestern Abend stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass es wieder Zeit war, Zeit für den Wiener Tatort. Der ist nicht so meins. 

Es musste ein Plan B für den angebrochenen Sonntagabend her, den letzten freien Abend vor dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr. Nach kurzer Hilflosigkeit und einer leichten Schnappatmung kam der Blitzgedanke und wir haben uns mit unserem diesjährigen Sommerurlaub beschäftigt. 

Und da wir mit dem Gedanken spielen nach Italien zu fahren, gabs promt heute Abend gleich mal zum Einstimmen eine Pizza. Das geht natürlich nicht mit nem Fertigteig, tsssstsss,wir sind ja jetzt schon halbe Italiener, nene, da musste die Hefe dran glauben und wurde stundenlang geknetet und wieder geknetet, bis endlich der perfekte Vollkornpizzateig herauskam. Ohja, ihr habt richtig gehört, es gab eine Vollkornpizza, denn bisschen gesund muss es ja sein, wir haben ja schließlich ein Kind.
Naja ehrlich gesagt, war das gute Weizenmehl aus und ich hatte nur Dinkelmehl und auch wenn mich jetzt alle Pizzabäcker rund um Neapel verfluchen, ich kann Euch sagen, sie war köstlich, sagten zumindestens meine Männer.


Für diesen Teig nahm ich 500g Mehl, 1/2 Würfel frische Hefe, 2 EL Olivenöl und ca. 220ml lauwarmes Wasser. Die Hefe habe ich in lauwarmen Wasser aufgelöst und einen Teelöfel Zucker hinzugegeben. Dann habe ich die Masse mit dem Mehl verknetet und anschließend das Öl und Zucker hinzugegeben. Dann gings los und ich habe den Teig geknetet, wie die Italiener, stundenlang und mit Liebe. Eine halbe Stunde gabs dann eine Auszeit an einem warmen Ort, bis ich den Teig dann wieder geknetet habe. Und dann gings noch mal 30 Minuten zum Aufgehen in den Ofen.





Während der Teig sich im warmen ausgeruht hat, habe ich ein paar Tomaten gestampft, mit Knoblauch, Zwiebeln und Thymian zum Kochen gebracht und mit einem Schuß Rotwein verfeinert. Für den Belag gabs dann folgende Zutaten:








Ausgerollt und belegt ging die Pizza dann für ca. 20 Minuten in den Backofen.




Zwar haben wir jetzt noch keinen Urlaub gebucht, aber eins steht fest: Wir kochen uns jetzt in den nächsten Wochen durch die Länder und stimmen dann gemeinsam im Familienbund ab. Ich bin gespannt wo wir dann im Sommer unsere Zelte aufschlagen.

Habt einen schönen ersten Feierabend in diesem Jahr. Machts gut.

Kommentare

  1. jetzt hab ich mich durch deine posts gelesen und will unbedingt nach bremen. wenn denn die temperaturen steigen und man mit ein paar wärmenden sonnenstrahlen rechnen kann, setz ich mich in den zug und dann können wir mal bei hay stöbern und in der meierei picknick machen. ich freu mich darauf! dein blog gefällt mir sehr und ich komme sicher öfter vorbei.
    und wenn du eine kleine galerie kennst, wo ich vielleicht ausstellen kann: gerne! man muss nur nägel in die wände hämmern dürfen!!
    liebe grüße von mano

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