Summerhouse Style

Mit ganz viel Erinnerungen an Meeresrauschen und dem Gefühl von weichem Sand unter den Füßen melde ich mich zurück aus der Sommerpause. Eine Pause, die ihre Zeit brauchte, denn hier passiert gerade ganz schön viel und das galt es zu genießen. Aber jetzt, wo die Abende kürzer werden und das Wetter immer schlechter, habe ich eine Prise Sommer für Euch im Gepäck. 

Fotocredit Hannah Perssons

Geht es euch auch so? Gerade zurück aus dem Urlaub, noch ganz frisch inspiriert von dem wunderschönen Interior, wollt ihr sofort das ganze Haus oder die Wohnung umräumen? Und eigentlich geht es ja nur darum, diese Zeit der völligen Entspannung sich in den Alltag zu holen. Ein bisschen wie eine Urlaubsverlängerung in den eigenen vier Wänden. 



Wer dafür noch ein bisschen Unterstützung braucht, der kann sich freuen. Hier gibt es jetzt ganz unterschiedliche Eindrücke verschiedener Ferienhäuser, von Schweden über Dänemark weiter südlich nach Brandenburg bis ganz in den Süden Deutschlands nach Stuttgart. Was alle meiner Meinung nach aber auszeichnet, sie kriegen es hin, dieses besagte Hygge Gefühl in ihre Sommerhäuser zu zaubern.

Gehen wir aber mal der Reihe nach, was brauchen wir denn, um dieses Atmosphäre in unsere vier Wände zu bekommen? Ich fang mal gleich mit der wichtigsten und wohl teuersten Anschaffung an: der Ofen. Feuer und das Knistern des Holzes solltet ihr auch zu Sommertagen genießen, aber besonders charmant ist es natürlich im Spätsommer oder beginnenden Herbst. Der liegt natürlich in weiter Ferne. Aber ein Ofen in den eigenen vier Wänden ist so viel Lebensqualität. Hannah aus Schweden hat den klassischen schwedischen Kachelofen in ihrem Ferienhaus. 



Aber auch die gusseisernen Öfen sind ästhetisch anzusehen und haben den Vorteil, dass das Feuer besser zu sehen ist. Bestenfalls halten sie auch noch Euren Tee über lange Zeit warm. Dieser hier stammt übrigens aus dem kleinen, aber feinen Sommerhaus von Susan (2boxdetail) aus Stuttgart.
Wer keinen Ofen zu Hause hat oder eine Anschaffung einfach ummöglich ist, der kann ja auf Kerzen zurückgreifen. Laut Meik Wiking übrigens das wichtigste Utensil um es sich zu Hause hyggelig zu machen.



Frische Blumen und frisches Obst sowie Gemüse aus dem eignen Garten, das begeistert mich besonders an den Sommerhäusern. Einen grünen Daumen habe ich nicht, aber in der Natur wächst vieles von selbst. Manchmal lohnt es sich am Straßen- oder Stadtrand nach Blumen zu gucken, dann pflückt sie am besten etwas wild mit Gräsern und stellt sie einfach in eine schöne alte Vase. 



Keramik in allen möglichen Farben und Formen, wenn möglich handgefertigt, ein weiteres Detail, um sich das Sommerhausgefühl nach Hause zu holen. In Dänemark wird man übrigens in den zahlreichen Flohmarkthallen fündig. Wer noch Ideen benötigt, den empfehle ich das dänische Label Ditte Fischer oder auch die guten Stücke von Noton Keramik wie hier auf diesem Bild. 


Fotocredit: Noton Keramik
Ein perfekter Kontrast zur handgemachter Keramik ist Sperrholz. Und man mag es kaum glauben, aber dieses Holz ist vor allem ein Pluspunkt für den Gemütlichkeitsfaktor, egal ob auf große Flächen oder in Form kleiner Regale oder Schränke.

Olivia aus Berlin hat ein unglaublich schönes Ferienhaus in Brandenburg. Auf ihrem Instagramfeed zeigte sie immer wieder Bilder aus diesem Ferienhaus. Ganze Wände sind mit dem Holz verkleidet und es ist keinesfalls erdrückend. Auch bei Susann ist Sperrholz großflächig zum Einsatz gekommen. Aber seht selbst.



Neben Kerzen und Keramik sind es vor allem Körbe, die den Sommer symbolisieren und das Gefühl von Strandleben bringen. Ob Vintage oder neugeflochten, Körbe sind unverzichtbar. Mal ehrlich, wer versteckt nicht das ganze Kinderspielzeug oder Sonstiges in großen schönen Körben? 

Es fehlt natürlich noch etwas auf der Liste des Sommerhausstyle. Meiner Meinung nach das Wichtigste. Das Erbstück oder der Flohmarktfund, woher das Vintagestück auch stammt, es macht den individuellen Touch aus und rundet die Sache erst richtig ab. Gute Stücke findet ihr übrigens bei Mark von designwelove aus Weimar. Der hat glücklicherweise auch einen Onlineshop. Extra für Euch gibt es hier jetzt noch ein kleines Moodboard.




So, nun aber noch mal zum Mitschreiben:


1. Gusseiserner Ofen von Morsoe
2. Tassen, Schüsseln und Vasen von  Studio Ahoj
3. Vase von Skargerak
4. Windlicht von Broste Copenhagen 
5. Rattantisch von Ikea
6. Safari Chair von Kaare Klint
7. Holzhakenleiste von Granit
8Leinentuch von Nyblom Kohlen
9. Körbe von  Tine K. Home

Zu guter Letzt ganz lieben Dank an Olivia, Hannah und Susan. Schaut gerne mal bei Ihnen vorbei, es lohnt sich. 

Kommentare

  1. ja, das 'hygge' gibt deine auswahl so richtig schön her. ich würde mich am liebsten gleich an die einzelnen orte wünschen, vor allem olivias stil hat mich besonders angesprochen, und das, wo ich sonst gar nicht so ein "herz für holz" habe. liebste grüße -julia

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